Besuchseinschränkungen

Die bisherigen Zugangsbeschränkungen werden nunmehr (zur Koordination der Kommunikation mit Wirkung ab dem 1. Juli 2020) auch in unseren Unterkünften aufgehoben. Da der Gesundheitsschutz unserer Bewohner/innen jedoch weiterhin oberste Priorität hat, sind folgende einschränkende Regelungen zu beachten:

1. Besuche sind vorab bei der Unterkunftsverwaltung anzumelden. Insbesondere um eine spätere Kontaktpersonenermittlung für die Gesundheitsämter zu ermöglichen (soweit diese notwendig werden sollte), werden Besucherlisten geführt. Diese möchten wir Ihnen im Anhang beispielhaft vorab überlassen. Anders als bisher erfolgt hierbei eine Vernichtung nicht bereits nach einer Woche, sondern erst nach Ablauf eines Monats. Hintergrund ist die notwendige längere Nachvollziehbarkeit im Falle des Auftretens einer Infektion.
2. Für Personen, die in Absprache mit der Unterkunftsverwaltung in der Unterkunft Beratung oder Hilfe erbringen (insbesondere Flüchtlings- und Integrationsberater und vergleichbar Tätige, sowie ehrenamtlich tätige Personen) gilt hierbei eine Sonderregelung. Dies müssen sich lediglich vor dem erstmaligen Besuch der Einrichtung bei der Unterkunftsverwaltung die jeweiligen Kontaktdaten hinterlegen. Bei den nachfolgenden Besuchen soll eine geeignete eigenständige Dokumentation erfolgen. Einige Flüchtlings- und Integrationsberatungen haben hierzu bereits sehr gute Konzepte vorgelegt, welche unter anderem auch ehrenamtlich Tätige berücksichtigen. Die Aufzeichnungen sind so zu führen, dass eine Kontaktpersonenermittlung im Nachgang anhand der Daten gewährleistet ist. In diesem Fall sind die Unterlagen der Unterkunftsverwaltung auf Verlangen unverzüglich auszuhändigen.
3. Ab Betreten der Unterkunft gilt sodann eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (nicht Bewohner, nur Besucher!), wobei der Mindestabstand von 1,5 m stets einzuhalten ist.
4. Die Aufnahme einer regelmäßig wiederkehrenden bzw. ortsfesten Tätigkeit in den Asylunterkünften setzt ein mit der jeweiligen Einrichtungsleitung auf die konkreten Verhältnisse vor Ort abgestimmtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept voraus. Hierzu wurden der Regierung von Oberbayern bereits einige großartige Konzepte vorgelegt, anhand derer eine Genehmigung des Zutritts bereits über die Gewaltschutzkoordinatorinnen erfolgt ist.
5. In Abweichung von den oben genannten Regelungen entfällt die Maskenpflicht, soweit die Tätigkeit in Räumlichkeiten ausgeübt wird, in denen ein Infektionsschutz durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.Ä. gewährleistet ist.
6. Von dem Besuch werden folgende Personen ausgeschlossen:
a. Personen mit bekanntem Kontakt zu COVID-19 Fällen in den letzten 14 Tagen,
b. Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere.

Sofern ein Besucher während des Aufenthalts entsprechende Krankheitssymptome entwickelt ist dies der Unterkunftsleitung unverzüglich zu melden, wobei der Besucher die Unterkunft umgehend verlassen muss. Weitere Infos (pdf [55 KB] )


zurück